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Institute und Behörden

Fernerkundungs- und GIS-Schwerpunkte

Fernerkundungs- und GIS-Schwerpunkte

GIS-gestützte Bekämpfung von Tierseuchenausbrüchen

Einsatz finden GIS vor allem bei anzeigepflichtigen Tierseuchenausbrüchen. Sie unterstützen den Amtstierarzt bei der Definition von Sperrgebieten, Bestandszählungen wie auch der Planung von Bekämpfungsmaßnahmen. Routineaufgaben werden mit GIS erleichtert, indem z. B. Stichprobenpläne bzw. Herdenstatistiken raumbezogen erstellt werden können.

Geographische Epidemiologie

Mit Hilfe geographischer Analysemethoden kann man die räumliche und zeitliche Ausbreitung von Tierseuchen untersuchen und Risiken beschreiben. Die Ergebnisse solcher Studien können dann in räumliche Simulationsmodelle einfließen, die die Krankheitsausbreitung auch im Raum beschreiben.

Bei einigen Tierkrankheiten spielt die Umwelt eine nicht unerhebliche Rolle bei der Entstehung von räumlichen Verteilungsmustern der Erkrankung. Mikroklima oder Habitat können das Auftreten einer Erkrankung erst ermöglichen oder sogar ausschließen. Untersuchungen basierend auf hochauflösenden geographischen Daten wie Luft- oder Satellitenbildern dienen dem Erkennen und Verständnis solcher räumlichen Verteilungen.

Das Bild zeigt eine Karte mit der Ausbreittung der Blauzungenkrankheit 2006. Es werden Picel in unterschiedlichen Rot und Brautönen je nach Ausbreitungsgrad gezeigt.
Das Bild zeigt eine Karte mit der Ausbreittung der Blauzungenkrankheit 2006. Es werden Picel in unterschiedlichen Rot und Brautönen je nach Ausbreitungsgrad gezeigt.
Beschreibung des Bildelements:
Bildtitel: Ausbreitung der Blauzungenkrankheit 2006
Eine Karte mit der Darstellung der Blauzungenkrankheit und die Landnutzung. Unterschiedliche Farben zeigen die unterschiedliche Ausbreitung an.
Eine Karte mit der Darstellung der Blauzungenkrankheit und die Landnutzung. Unterschiedliche Farben zeigen die unterschiedliche Ausbreitung an.
Beschreibung des Bildelements:
Bildtitel: Blauzungenkrankheit und Landnutzung