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Institute und Behörden

GIS-gestützte Bekämpfung von Tierseuchenausbrüchen

Einsatz finden GIS vor allem bei anzeigepflichtigen Tierseuchenausbrüchen. Sie unterstützen den Amtstierarzt bei der Definition von Sperrgebieten, Bestandszählungen wie auch der Planung von Bekämpfungsmaßnahmen. Routineaufgaben werden mit GIS erleichtert, indem z. B. Stichprobenpläne bzw. Herdenstatistiken raumbezogen erstellt werden können.

Kontakt

(+49) 38351 7 1862

Friedrich-Loeffler-Institut
Institut für Epidemiologie (IfE)

Südufer 10
17493 Greifswald - Insel Riems

Dr. Christoph Staubach
christoph.staubach@fli.bund.de

Geographische Epidemiologie

Mit Hilfe geographischer Analysemethoden kann man die räumliche und zeitliche Ausbreitung von Tierseuchen untersuchen und Risiken beschreiben. Die Ergebnisse solcher Studien können dann in räumliche Simulationsmodelle einfließen, die die Krankheitsausbreitung auch im Raum beschreiben.

Bei einigen Tierkrankheiten spielt die Umwelt eine nicht unerhebliche Rolle bei der Entstehung von räumlichen Verteilungsmustern der Erkrankung. Mikroklima oder Habitat können das Auftreten einer Erkrankung erst ermöglichen oder sogar ausschließen. Untersuchungen basierend auf hochauflösenden geographischen Daten wie Luft- oder Satellitenbildern dienen dem Erkennen und Verständnis solcher räumlichen Verteilungen.

Ausbreitung der Blauzungenkrankheit 2006
Ausbreitung der Blauzungenkrankheit 2006
Blauzungenkrankheit und Landnutzung
Blauzungenkrankheit und Landnutzung
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