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Institute und Behörden

Fernerkundungs- und GIS-Schwerpunkte

Fernerkundungs- und GIS-Schwerpunkte

Eine wesentliche Voraussetzung für die Etablierung einer umfassenden Bioökonomie ist die nachhaltige Verfügbarkeit biogener Rohstoffe. Die Höhe der nutzbaren und bereitgestellten Menge an Biomasse ist stark von raumbezogenen Randbedingungen geprägt. Mitarbeitende der Arbeitsgruppe Ressourcenmobilisierung entwickeln daher GIS-basierte Methoden zur Quantifizierung von Biomassepotenzialen und wenden diese in nationalen und internationalen Forschungs- und Beratungsprojekten an, z.B.:

  • Modellregionen Bioökonomie im Mitteldeutschen Revier und im Lausitzer Revier (MoreBio)

Im Rahmen des Projektes MoreBio betreibt das DBFZ einen interaktiven Bioökonomieatlas, der umfangreiche Informationen zur Bioökonomie in Mitteldeutschland und im Lausitzer Revier enthält. Ziel ist es, den begonnenen Strukturwandel in diesen Regionen hin zu einem leistungsfähigen, bioökonomischen Wirtschaftssystem zu unterstützen. Wichtiger Bestandteil des Bioökonomieatlas sind Karten (z.B. zum Aufkommen biogener Rohstoffe) die interessierten Nutzer*innen helfen, komplexe Zusammenhänge nachzuvollziehen.

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert.

https://www.dbfz.de/projektseiten/biooekonomieatlas/

  • Combining carboxylic acid production and fibre recovery as an innovative, cost-effective and sustainable pre-treatment process for heterogeneous bio-waste (CAFIPLA)

In dem EU-Projekt CAFIPLA wird ein Verfahren zur Vorbehandlung biogener Rest- und Abfallstoffe entwickelt, das die Herstellung verschiedener Chemikalien, Biomaterialien und Futtermittel vereinfacht. Das DBFZ bestimmt mit Hilfe von GIS das Biomassepotenzial unterschiedlicher Rest- und Abfallstoffe für das Verfahren in Europa. Dabei liegt ein Fokus auf der Erstellung von Zeitreihen und der Harmonisierung der Datengrundlagen. Für unterschiedliche räumliche Auflösungen (NUTS0, NUTS2, 1km-Raster) werden u.a. Hot-Spot Karten erstellt, die Gebiete mit einer hohen Potenzialdichte ausweisen.

Das Projekt wird vom Bio Based Industries Joint Undertaking (BBI JU) im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 der Europäischen Union unter der Fördervereinbarung Nr. 887115 gefördert.

https://cafipla.eu/

  • Aufbau von Forschungsaktivitäten und Demonstration von Technologien zur Nutzung der Biomassepotenziale in Togo (LabTogo)

Ziel des Projekts ist es, in Togo Know-how und wissenschaftliche Kapazitäten zu den Themen Klimawandel und Umgang mit den Auswirkungen auf die Landnutzung vor Ort aufzubauen. Geo-Informationssysteme kommen u.a. zum Einsatz, um Flächen zu identifizieren, die von Entwaldung bzw. der signifikanten Ausdehnung von Agrarflächen, Verstädterung oder dem Verlust der natürlichen Vegetation betroffen sind (Change Detection Analysis).

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

https://www.dbfz.de/projektseiten/labtogo