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Institute und Behörden

Fernerkundungs- und GIS-Projekte

Fernerkundungs- und GIS-Projekte

SiReNE (abgeschlossen)

Bis Rettungskräfte an Unfallorten in Wald und Flur eintreffen, kann eine lange Zeit vergehen. Das Absetzen eines Notrufes ohne konkrete Ortsangabe ist ebenso problematisch, wie die Anfahrt der Rettungskräfte durch ein unübersichtliches Waldgebiet. Um mehr Sicherheit und eine schnelle Rettung im Wald zu ermöglichen, wird im Kooperationsprojekt SiReNE - Sicherheit und Rettung in Natur und Erholungsräumen mit Hilfe navigationsgesteuerter Prozessketten eine auf geographischen Informationen beruhende Lösung erarbeitet. Die Übertragung von Standortkoordinaten der Notrufenden und das Vorhalten spezifischer Geodaten über Naturräume auf den Rettungsleitstellen, dienen zur schnellen räumlichen Lageerfassung. Ein schnelles Auffinden des Unfallortes durch die Rettungskräfte wird mit Hilfe eines Navigationssystems angestrebt, welches Vektordaten über Forststraßen, Feldwege und öffentliche Straßen zur Routenberechnung nutzt. Dieses Projekt (HA-Projekt-Nr.: 573/17-55) wird im Rahmen von Hessen ModellProjekte aus Mitteln der LOEWE – Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz, Förderlinie 3: KMU-Verbundvorhaben gefördert. Die Umsetzung erfolgt kooperativ durch die Frankfurt University of Applied Sciences, das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik, die NavLog GmbH und die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformationen.

StanForD

StanForD ist der internationale Datenstandard für die hochmechanisierte Holzernte. Insbesondere Harvester und Forwarder verwenden die entsprechenden Datenprotokolle zum Datenaustausch zwischen den Beteiligten der Holzerntekette.

StanForD schafft eine Verbindung von der biologischen Produktion (Waldbau) hin zur technischen Produktion (Holzernte). Es werden die Flächendaten des Waldbaus verwendet, um die technische Produktion zu planen und zu steuern. Dabei entstehen weitere Geoinformationen die in internen und externen Systemen verarbeitet werden.

Forstliche Rettungspunkte (fortlaufend)

Rettungspunkte sind definierte Orte im Wald, die mithilfe von Koordinaten festgelegte Treffpunkte beschreiben. Diese Treffpunkte können bei der Kommunikation mit dem Rettungsdienst im Falle eines Unfalls genutzt werden, um das Auffinden des Unfallortes zu erleichtern.

Das KWF wurde damit beauftragt einen bundeseinheitlichen Datensatz für Rettungspunkte in der Forstwirtschaft zu erstellen. Die in den Forstbetrieben und –verwaltungen vorhandenen Informationen zu Rettungspunkten werden zentral vom KWF gesammelt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Das KWF fertigt aus den bereitgestellten Daten einen einheitlichen nationalen Datensatz und veröffentlicht diesen standardisierten Datensatz aller Rettungspunkte auf einer extra dafür erstellten Webseite.

Unter www.rettungspunkte-forst.de können die Daten über eine kostenfreie Lizenz heruntergeladen und in digitalen Anwendungen sowie Navigationsgeräten genutzt werden.